Windows- Systemsicherheit
Windows ist – wie auch andere Betriebssysteme – vielen Gefahren ausgesetzt.
Der Gefahr des mechanischen Ausfälle, der unbedachten Löschung, des Diebstahls, der Sabotage und der Virenepidemie begegnen Sie durch Ihre Datensicherung. Es sollte aber gar nicht erst so weit kommen.
Daher müssen Sie Ihr System im laufenden Betrieb absichern:
- Benutzen Sie nur nach dem Stand der Technik “sichere” und vertrauenswürdige Software, vor allem wenn es um Internetsoftware wie Browser und Emailprogramm geht. Das sind die größten Schwachstellen Ihres Rechners.
- Am besten Sie deinstallieren Outlook oder Outlook Express, wenn Sie nicht eines der beiden unbedingt benötigen.
- “Kastrieren” Sie Ihren InternetExplorer: Deinstallieren ist nicht möglich – d.h. erhöhen Sie die Sicherheitseinstellungen. Dies ist unbedingt nötig, macht ihn aber tendenziell unbenutzbar:
- Wechseln Sie auf Firefox (oder Opera, aber nicht auf einen Browser derhinter den Kulissen wieder auf den IE vertraut)
- Machen Sie sich die Mühe, über die möglichen Angriffswege auf Ihren Rechner bescheid zu wissen. Die wirksamste Antivirensoftware installieren Sie in Ihrem Kopf.
- Machen Sie regelmäßig Windows-Updates bzw. lassen Sie diese Arbeit Windows selbst übernehmen.
- Benutzen Sie einen Virenscanner , der sich ständig aktuell hält.
- Benutzen Sie eine persönliche Firewall, sobald Sie verstehen was sie leistet und was nicht.
- Gehen Sie über einen sogenannten Router ins Internet und besser nicht über Modem, ISDN-Anschluß oder WLAN
- Speichern Sie niemals Passwörter auf Ihrem Rechner.
- Seien Sie stets vorsichtig beim Eingeben sensiblen Daten
- Seien Sie gesund mißtrauisch.
- Informieren Sie sich aktiv über die aktuelle Sicherheitslage.
Das BSI (Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik) hat hier schon viele Informationen zusammengetragen.
Weiter mit Datensicherung
Andreas Delleske am 16. Januar 2007, 14:21