3340 Beiträge | 27 Benutzer | 0 Termine | Angebote der Nutzer | Neueste Beiträge | Statistik | In Beiträgen und Terminen suchen | FAQ

Als Benutzer: mit Passwort: (Beim nächsten Besuch automatisch)

Ich habe mein Passwort vergessen | Ich möchte mich als neuer Benutzer registrieren

Wählen Sie aus diesen Kategorien:

Dellekom   Energie   Internet   Externe Projekte   Private Foren
Unter der Kategorie Dellekom sind folgende Foren eingerichtet:
Allgemein   Mitteilungen
Forum: Allgemein, moderiert von: ande
  Hier können auch Gäste die Forumsoftware testen.
Sie ist eine Standardinstallation, die an Ihre Bedürfnisse angepasst werden kann.
In Kürze wird eine Raumbuchungssoftware hier integriert werden.
 
   
  In dieses Forum können nur registrierte Benutzer des Forumsystems schreiben.  
 
Absender Thema: Testbericht: LAN-Dateiserver ohne Name
ande
14.01.2006
Für knapp unter 90 EUR habe ich gestern beim lokalen Elektronikladen einen kleinen LAN-Dateiserver gekauft, in den man nur noch eine IDE-Platte einbauen muß. Also noch eine Maxtor 200 GB-Platte gekauft, zusammengeschraubt und los.

Das Gerät sieht klasse aus, da es einen Mac mini nachmacht.. weiße kleine Kiste 17 x 17 cm, 6 cm hoch mit Aluseiten. Wenns allein nach dem Aussehen ginge...

Auf dem Gehäuse steht "Mac und PC" - na schaumermal. Solte ja der Fall sein, wenn man ein Mac-Gehäuse nachmacht.

Die nur auf CD als PDF enthaltene Anleitung ist zwar minimal, aber noch ausreichend.

Man schließt das Gerät nur an LAN an, es holt sich per DHCP eine IP und los gehts: Mitgliefert ist ein 12 Volt-Steckernetzteil, ein USB- und ein LAN-Kabel. Man soll es zum Installieren NICHT per USB verbinden. Geräusch nicht leise, aber noch erträglich (Lüfter)

Zum Einrichten braucht man eigentlich erst mal einen Windows-Rechner, denn öffnet man das Fenster "Arbeitsplatz" kann man nur durch Eingabe von "storage" auf das Web-Frontend zugreifen. Komisch, aber hat anfänglich mehrfach funktioniert (mittlerweile komischerweise nicht mehr, ich tippe auf komische Automatismen beim Windoof. Naja es geht ja per IP im Browser auch noch). Benutzer "admin", Passwort "admin". Nun ja.. (man wird nicht aufgefordert, das Paßwort zu ändern, kann es aber immerhin).

Wenn man kein Windows zum Einrichten hat, muß man erst per nmap die IP herausfinden, zum Beipsiel (Unix, Linux):

nmap -sP 192.168.x.0/24

Dann mit dem Browser auf die "verdächtigen" IPs surfen.

Das Benutzerinterface (englisch oder chinesisch usw) ist minimal, aber gerade noch ausreichend:

- Status
- IP Config (IP, DHCP-Ciient ein / aus, NTP Timeserver, Arbeitsgruppe, Hostname anzeigen und ändern)
- Maintenance (Firmware-Upload, Factory Reset und Reboot)
- SMB Server (die Samba-Freigaben und Passwörter anlegen und ändern, evtl. Nur-Lesen-Zugriff einrichten)
- FTP Server (FTP-Benutzer und Passwörter einrichten)
- Disk Utility (Formatieren und "Scan Disk")

Man kann entweder eine IP-Adresse und Gateway von Hand eintragen (dann muß man aufpassen daß man sicht vertut) oder das (Voreinstellung) per DHCP machen lassen.

Das Gerät liefert außer einem Samba 3.0 - Server einen FTP-Server. Es ist möglich, mehrere Benutzer und mehrere Freigaben mit beliebigem Namen festzulegen, die nach Bedarf mit Passwort versehen werden können.

Quotas sind nicht festzulegen, es kann nur der gesamt belegte Speicherplatz abgefragt werden.

Die Freigaben zeigen sich auch allesamt in der gewählten Arbeitsgruppe, Schreiben und Lesen funktioniert sehr gut und schnell.

ABER:

Einen Tag später schließe ich das Gerät an meinen Mac an, es holt sich auch eine IP-Adresse per DHCP, ich kann es über Browser konfigurieren, aber ständig erscheint in Status "Disk not found". Die Festplatte wird also nicht mehr erkannt. Das hatte ich gestern auch schon, durch mehrmaligen Neustart (per Webinterface oder per aufgebogege Büroklammer) hat das gestern geklappt, heute aber nicht.

Das heißt: Weg damit, nächster Hersteller.

Eine gute idee, aber leider Müll. Nun habe ich zweilen auch Hackerqualitäten und leider zuviel Zeit:

Was ich noch probiert habe:

Über USB anschließen (das soll die andere Möglichkeit sein): Funktioniert beim Mac (man sieht alle Freigaben aller Benutzer auf einer Ebene) - aber beim PC kommt nicht mal die Hardwarerkennung hoch.

Leider bekommt man Null Hinweise auf den Hersteller am Gerät oder der Schachtel. Es wurde aber die Firmwareversion "NAS-BASIC28" angezeigt. Danach gegooglet bringt ein par Hinweise von Kunden und eine primitive Supportseite in China.

Es gelang mir sogar , eine aktuelle Firmware "NAS-BASIC32" und "NAS-BASIC34" herunterzuladen, und, oh Wunder, gestern erfolgreich zu installieren. Die Platte wurde auch mit der neuen Firmware gestern noch erkannt.

Scheinbar hat TEAC das Ding auch verbaut.

http://www.teac.de/dspd/index.php?cont=products/products.php&prod_id=202&lang=de

Sieht dort aber anders aus.

Siehe auch noch andere Erfahrungsberichte:

http://www.mactechnews.de/index.php?function=17&thread=35327&cat=6&answers=12

Beim Einbauen der Festplatte hatte ich zuerst die Jumper auf "Chip-Select" gelassen. Ging nicht, kann aber auch sein daß das schon der endgültige Fehler war. Dann ohne Jumper (ist wohl "Slave" laut seiner Anzeige) hatte er die Platte erkennt, und eben gestern ging alles, obwohl im Handbuch steht, man solle ihn auf "Master" jumpern.


[Beitrag vom: 14.01.2006 17:16 geändert durch: ande am: 14.01.2006 17:26]
 

Stand: 29.07.2010, 20:39:11 Uhr (31 ms)