Testbericht: Mac Book Pro 2
Im November habe ich mir endlich ein MacBook Pro 15 Zoll (mit Core 2 Duo Intel-Prozessor) gekauft.
Hier kurz mein Eindruck:
Einfach so wie mans von Apple erwartet: Funktioniert, schönes zweckmäßiges Design, Akku hält bei heruntergedrehter Helligkeit und normalem Arbeiten 3 bis 4 Stunden.
Der Bildschirm ermöglicht mit 1440 Pixel breite und 900 Pixel Höhe auch ein Arbeiten mit zwei oder mehr offenen Fenstern. Zusätzlich kann man einen externen VGA- oder DVI- Monitor auch während dem Betrieb zustecken und ihn (virtuell) rechts, links, über oder unter dem Notebookmonitor anordnen.
Die Tastatur ist schön leise und dennoch schnell. Sie hat einen Druckpunkt, der aber nicht knackt oder klickt.
Das einzige was mir an der Tastatur wikrlich fehlt, ist neben dem “Backward Delete” die normale “Delete”- Taste. Mit “Fn-Back” kann man dieselbe Funktion erreichen. Ob ich mich jemals dran gewöhnen werde? Die Eingabetaste ist ein bißchen klein geraten aber man gewöhnt sich. Vielleicht kein Fehler, vor dem Absenden noch etwas “nachzudenken” zu müssen.
Das DVD-Laufwerk (mit DVD-Brenner) ist so schmal und so schön integriert, daß man es an der Vorderseite fast nicht findet.
Horrormeldungen aus den USA von einem zu heiß werdenden Gehäuse haben sich überhaupt nicht bestätigt. Das MacBook ist kühl im Vergleich zu anderen Geräten. Es ist sehr leise, der Ventilator hat selten was zu tun und wenn, hat man ihn fast vergessen. Es fiept nicht aus dem Bildschirm, kurz: Alles perfekt.
Auch Gerüchte über Abfärbungen auf der Handballenauflage haben sich nicht bestätigt, allerdings hat dieses MacBook auch ein Metallgehäuse, kein Plastik.
Die Klangqualität der eingebauten Lautsprecherchen ist erstaunlich gut. Klar, Bässe kann man nicht erwarten, aber die Höhen sind sehr präzise und gar nicht blechern.
Das Trackpad funktioniert gut, ich stecke aber lieber eine normale USB-Maus an. Es gibt je einen USB-Anschluß links und rechts.
Die eingebaute Kamera (bessere Webcam) ist auch ganz nett.
Schickes Detail: Das Netzkabel (Stromkabel) hat einen magnetischen Stecker: Der Stecker findet also leichter die Buchse, und wenn man mal übers Kabel stolpert ist die Wahrscheinlichkeit groß daß sich die Verbindung einfach löst und nicht das MacBook auf dem Boden landet.
Relativ erstaunlich finde ich, daß Apple den Umstieg auf einen anderen Prozessor (G4 und G5 auf Intel) problemlos verkraftet zu haben scheint. Man merkt nichts davon.
Mit Thunderbird, Firefox, OpenOffice , Grafikkonverter, CADintosh, Cyberduck , Jameica, Textwrangler ist mein Mac nun eine Microsoft-freie Zone. Und das bleibt sie auch.
Preis? Mit Garantierweiterung auf 3 Jahre inkl. Versand bei Cancom inkl. MWSt: 1900 EUR. Es gibt natürlich noch andere in Preis und Qualität vergleichbare Versender:
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Go, Steve! Ich warte auf das iPhone!
(Es ist also da. Ichmuß aber sagen: Es nervt, daß es auf Telekom als Provider festgelegt ist und einen Vertrag, der 1600 EUR in zwei Jahren kostet. Das ist mir zu teuer. Ich warte auf die Mobiltelefone die auf “Andoid” aufbauen…)
Andreas Delleske am 26. Januar 2007, 15:16