Leuchtstoffröhre flimmert auch wenn ausgeschaltet
Auch eine Frage, die mich mal erreichte:
1. Dadurch zieht mir doch die Lampe permanent Strom, oder?
Nein, das heißt vernachlässigbar. Es handelt sich um einen sogenannten Kriechstrom, der zwar fließt aber am Stromzähler nicht meßbar ist.
Er fließt auch “quer”, das heißt nur über zu “kapazitive Ankoppelung” der Leuchte an die Erde (das heißt irgendwo in der Nähe läuft eine Erdung. Sie müssen die Details nicht verstehen, ich nenne nur die Fakten.
Nicht im Geringsten. Solche Ströme fließen in bestimmten Situationen und eine Leuchtstoffröhre plus Ihr Auge sind empfindlich genug, es “anzuzeigen”.
Weder noch, des Schalters.
Sie können etwas dagegen tun: Wenn die Leuchte einen Stecker hat, der in einer Steckdose steckt, ziehen Sie den Stecker mal und stecken ihm um 180 Grad gedreht wieder ein. Das Leuchten wird aufhören.
Wenn Sie keinen Stecker dran haben, hats der Küchenbauer oder Elektriker oder Sie beim Anschließen nicht ganz richtig (wenn auch ohne Gefahr) gemacht: Immer die “Phase”, also der stromführende Leiter, meist schwarz, soll geschaltet werden, nie der Nulleiter (immer blau).
Gelb-Grün ist die sogenannte Schutzerdung gehört immer an etwaige Metallgehäuse und sonst nix.
Achtung: Diese Informationen ersetzen keine fachkundige Beratung vor Ort! Angaben ohne Gewähr! Auch Haushaltsstrom ist lebensgefährlich.
Andreas Delleske am 26. Januar 2007, 14:56
von: von Ramsch am: 1. März 2007, 13:40 - Permalink
von: ILLIG am: 30. November 2008, 11:46 - Permalink