Leuchtdioden als Hausbeleuchtung

Wir haben im Haus überwiegend Lampen mit der Fassung E14. Nun habe ich einen Satz Energiesparlampen gekauft, die mit 12 LEDs bestückt sind. … das Ergebnis war enttäuschend, die Lichtausbeute mehr als gering. Ist diese Technik noch nicht ausgereift?

Nun ja, es gibt im Labor schon LEDs, die an Leuchtstoffröhren herankommen. Aber die sind eben noch unbezahlbar. Es gibt zwar schon bezahlbare weiße LED, die haben aber eben noch nicht die Ausbeute / Effizienz von Leuchtstoffröhren – sie sind aber heute schon doppelt so gut wie die Glühbirne. In ein paar Jahren werden die LED die Leuchtstoffröhren überholt haben und auch langsam den Markt durchdringen. Sagt jemand der’s wissen muß vom Leuchtenhersteller spectral hier in Freiburg.

Wieviel Watt muss eine Energiesparlampe habe, um 40 bzw. 60 ‘herkömmliche Watt’ zu erzielen.

Als Energiesparlampe werden normalerweise die Kompakt-Leuchtstoffröhren verstanden. Dort erreicht man 40 Watt Glühbirne schon mit etwa 7 Watt, 60 mit ca. 11 Watt. Es gibt natürlich Fertigungstoleranzen, d.h. wenn man drei baugleiche Leuchten mißt, erhält man drei verschiedene Helligkeiten und Verbräuche. Und dann gibt es noch subjektive Eindrücke und die Lichtverteilung, die eine Rolle spielt. Farbtreuheit…

Bei LED (Leuchtdioden) würde ich darüber noch keine Aussage treffen wollen, da die Lichtströme der LED der verschiedenen Hersteller noch sehr variieren. Lumen pro Watt wäre das das ausschlaggebende Kriterium. Da das keiner weiß, verkauft die Industrie (vor allem die Billighersteller) zum Teil auch den letzten Schrott, Hauptsache billig.

Eine Kompakt-Leuchtstofflampe sollte mindestens 60 lm/W erreichen. Glühbirnen erreichen nur 14 lm/W.


Andreas Delleske am 26. Januar 2007, 15:02

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Testbetrieb der von
Stefan Auchter und mir entwickelten, neuen Schliessanlage im Haus 037