1und1 berechnet unbeauftragte Norton-Option, verschleppt Kündigungen
Norton zwangsweise
Bestellt man online einen DSL-Zugang bei 1und1, muß man zwischen verschiedenen Optionen wählen. Eine Option, die standardmäßig auf dem Webformular “eingeschaltet” ist, ist der Bezug eins “Norton- Sicherheitspaketes”. Dieses Paket ist für die ersten 6 Monate frei, dann fallen 4,99 EUR an.
Zu teuer, wie ich finde. Norton hat zudem in der letzten Zeit eher schlechte Noten bekommen. Produkte wie Free-AV sind dagegen für private Nutzung kostenlos, und die meisten meiner Kunden bestellen DSL für die Privatwohnung.
Ich wähle also die Option für meine Kunden stets ab.
Bevor man DSL bei 1und1 beauftragt, sieht man nochmal eine übersichtliche Zusammenstellung mit allen Optionen. Diese Seite sollte man unbedingt ausdrucken, denn 1und1 fällt es dann plötzlich ein, den nicht beauftragten Norton abzurechnen!
Zum Glück hat der Kunde in diesem Fall den Ausdruck der Seite..!
Weitere 1und1- Kunden, die davon betroffen sind, können sich hier gerne anschließend per Kommentar sammeln, mal sehen wieviel zustandekommt.
Domainkündigung verschleppt
Da ich selbst Webspace auf dem eigenen Server anbiete, komme ich dazu, öfter im Auftrag von meinen Kunden Domainumzüge zu betreuuen. Vor mittlerweile über 14 Tagen hat mein Kunde mit der richtigen Unterschrift an die richtige Faxnummer die Kündigung wegen KK geschickt.
Es geht um eine “Kündigung per sofort wegen KK-Auftrag” – das heißt der alte Provider soll die Domain aus seiner Verwaltung entlassen, aber nicht löschen, sondern die Domain wird von einem neuen Provider, in dem Falle ich, übernommen. Dieses Verfahren nennt man KK-Auftrag.
Das Fax ist angeblich nicht angekommen. Man teilte ihm eine zweite Faxnummer mit, dort ist seit über einer Woche kein Echo gekommen.
Nun kann ich dem Kunden nur noch folgendes raten:
- Einen Brief per Einschreiben mit Rückschein schicken (dann gilt die Ausrede “ist nicht angekommen” nicht mehr).
- In dem Brief eine angemessene Frist setzen (5 Arbeitstage ist für eine Domainkündigung mehr als genug)
- Eine schriftliche Bestätigung der Kündigung verlangen
- Sämtliche Kosten, die nach einer verstrichenen Frist durch nicht funktionierenden Domainwechsel entstehen, werden geltend gemacht, auch meine Arbeitszeit
- Rechtsmittel werden vorbehalten
Ich werde jetzt dennoch mal den Umzug der Domain einleiten, wenn abgelehnt wird, zwingen wir sie zu einem LATE-ACK..
Andreas Delleske am 26. Februar 2007, 10:23
von: Frank Lösslein am: 24. Februar 2007, 14:09 - Permalink
von: Oliver am: 9. Februar 2009, 22:27 - Permalink